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Auxmoney-eine Idee die sich durchgesetzt hat…

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 1:51 pm

 

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8 Tipps, um mit Informationsüberflutung umzugehen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:24 am

8 Tipps, um mit Informationsüberflutung umzugehen

 

Am 20. Oktober ist Tag der Informationsüberflutung (Information Overload Day). Ziel dieses Tages ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf unseren Alltag näher zu beleuchten. Dank unserer Smartphones sind wir jederzeit erreichbar und erhalten durchgehend private und berufliche E-Mails und Nachrichten aus sozialen Netzwerken  von sozialen Netzwerken, was dazu führt, dass wir täglich Unmengen an Informationen verarbeiten.

Es ist also nicht überraschend, dass sich Menschen leicht überwältigt fühlen. Der Tag der Informationsüberflutung selbst ist schon Beweis dafür, dass die zunehmende Digitalisierung unserer Welt durchaus einen negativen Einfluss auf unser berufliches sowie unser privates Leben haben kann. Gleichzeitig bietet er uns die Möglichkeit, Tipps und Ratschläge zu teilen, um besser mit Stress umzugehen.

Wir haben uns mit Mary Jane Roy, Miteigentümerin der Firma KEYSTONE Success, unterhalten, um herauszufinden, wie man das Risiko einer Informationsüberflutung mindert. Roys Job ist es, Menschen bei dem richtigen Umgang mit Stress auf der Arbeit zu helfen. Sie hat einige hervorragende Ratschläge für Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber, die sich von den Konsequenzen einer digitalen Welt unter Druck gesetzt fühlen. Acht der besten Tipps haben wir nun für Sie zusammengefasst.

1.  Organisieren Sie Trainingsprogramme

Es gibt verschiedene Programme, die uns helfen, mit der digitalen Welt umzugehen. Eine davon ist das Achtsamkeitstraining, um Arbeit besser einteilen und optimal Prioritäten setzen zu können. Zwar glauben wir, dass wir im Multitasking gut sind, doch tatsächlich ist das nicht der Fall. Eine von Dean und Webb durchgeführte Studie zeigt, dass die Produktivität und Kreativität von Mitarbeitern nachlässt, wenn diese zu viele Aufgaben gleichzeitig erledigen müssen.

2. Legen Sie bestimmte Zeiten fest, zu denen Sie Ihre E-Mails bearbeiten

Sobald eine E-Mail in unserem Posteingang landet, verleitet es uns dazu, diese sofort zu lesen und beantworten. Dean und Webb weisen jedoch darauf hin, dass eine Unterbrechung unseres Arbeitsflusses, darunter auch das Beantworten einer E-Mail, großen Einfluss auf unsere Effizienz hat. Ablenkungen können sich nachteilig auf das Einhalten von Abgabeterminen und die Qualität der gelieferten Arbeit auswirken. Darum ist es wichtig, jeden Tag bestimmte Zeiten festzulegen, zu denen man E-Mails liest und beantwortet. So kann man anderen Aufgaben immer seine volle Aufmerksamkeit schenken.

3. E-Mails am Computer statt auf dem Handy lesen

Mary Jane Roy erklärt einen Weg, die richtige Balance zwischen Privat- und Berufsleben einzuhalten. Sie leitet ihre E-Mails nicht an ihr Handy weiter, sondern liest diese ausschließlich zu festgelegten Zeiten an ihrem Computer.

4. Identifizieren und achten Sie auf Ihre Stressauslöser

Immer mal wieder in sich hineinhorchen – eine gesunde Selbstwahrnehmung zu entwickeln ist einer der wichtigsten Ratschläge von Mary Jane Roy. Auf diese Weise haben wir unser Stresslevel besser im Griff und wir verlieren weniger schnell die Kontrolle. „Wir haben dieses Smartphone in unserer Hand und sollten deutlich smarter damit umgehen.“ Regelmäßige Erinnerungen und Bewegungspausen im Smartphone zu programmieren kann eine große Hilfe sein.

5. Alle 90 Minuten eine dreiminütige Pause einlegen

Meetings und andere Verpflichtungen können oft in den Weg kommen, aber versuchen Sie regelmäßig kurze Pausen vom Bildschirm zu machen. Nutzen Sie solche Momente, um sich wieder zu sammeln und Ihre Energiereserven aufzuladen.

6. Mehr Bewegung

Mary Jane Roy und KEYSTONE Success bieten einen Workshop namens „Sitting is killing“ (Sitzen ist Mord) an, um darauf aufmerksam zu machen, wie gesundheitsschädlich langes Sitzen tatsächlich sein kann. Sie erklärt: „Wir hören von Menschen, die in großen Unternehmen arbeiten, dass sie durchschnittlich 14 Stunden pro Tag sitzen. Wenn man bedenkt, dass man 6-8 Stunden pro Tag schläft, ist die Zeit für Bewegung stark eingeschränkt.“

Auch wenn Sie statt dem Aufzug lediglich  die Treppe nehmen – schon ein kleines Bisschen physische Aktivität kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Versuchen Sie also, solche kleinen Dinge so häufig wie möglich in Ihren Alltag einzubauen.

7. Lernen Sie “Nein” zu sagen

Es ist wichtig, dass Sie auf der Arbeit klare Grenzen setzen. Akzeptieren Sie nicht blind neue Aufträge, ohne vorher zu prüfen, ob Sie dafür überhaupt Zeit haben. Manchmal ist es notwendig „Nein“ zu sagen und die bereits vorliegenden Aufgaben zur Priorität zu machen.

8. Schauen Sie nicht den ganzen Tag auf den Bildschirm

Zu guter Letzt sollten Sie nicht die Welt außerhalb der Technik vergessen. Ab und zu ist es wichtig, sie hinter sich zu lassen, und wieder eine Verbindung mit der echten Welt herzustellen. KEYSTONE Success hat den innovativen Keystone Vitality Check entwickelt, mit dem sich das Wohlbefinden von Mitarbeitern ermitteln lässt. In einem Teil des Tests müssen Teilnehmer die Frage beantworten, ob sie E-Mail-Benachrichtigungen auch nach der Arbeit auf ihr Handy geschickt bekommen. Nur 3,7% der Befragten gaben an, nach der Arbeit wirklich abzuschalten.

Mary Jane Roy sagt: „Oft hören wir von den Teilnehmern unserer Kurse, dass sie nach dem Aufwachen als erstes einen Blick auf ihr Handy werfen und vorm Einschlafen ebenfalls.“ Doch es ist wichtig, dass man sich ab und zu eine Pause von der digitalen Welt gönnt. Schauen Sie zum Beispiel während Ihrer nächsten Zug- oder Busfahrt nicht auf Ihr Handy, sondern achten Sie darauf, was um Sie herum geschieht. Oder reduzieren Sie einfach die Zeit, die Sie nach der Arbeit online verbringen.

Wir werden uns immer bewusster, dass Burnout und ähnliche Krankheiten in Verbindung mit Stress im Büro und außerhalb stehen. Sich davon wieder zu erholen dauert lange Zeit und kann für Unternehmen deshalb sehr teuer werden. Mary Jane Roy ist der Meinung, dass Unternehmen die Informationsüberflutung ihrer Mitarbeiter anerkennen und die nötigen Präventivmaßnahmen vornehmen sollten. Folgen Sie unseren acht Ratschlägen, um die negativen Auswirkungen dieser Überflutung zumindest zu reduzieren.

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Endlich nicht mehr jung sein………………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:21 am

VON DIRK GIESELMANN  ILLUSTRATIONEN: CYNTHIA KITTLERUnser Autor geht auf die 40 zu. Für ihn ist das kein Grund zur Schwermut. Er findet: Zum Glück ist diese anstrengende Jugend vorbei.

Alles im grünen Bereich: Wenn man nicht mehr ständig in die Disco rennt, hat man Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

Sie dürfen mir gern nachträglich gratulieren. Ich bin gerade 39 geworden und finde das ganz wunderbar. Es war, auch wenn ich zweimal Luft holen musste, um erst die Drei und dann die Neun auf der Torte auszupusten, einer meiner schönsten Geburtstage überhaupt. Endlich bin ich fast so alt, wie ich mich zeit meines Lebens gefühlt habe.

Aber mit 40 werde es mit mir bergab gehen, höre ich da? Ja, das soll es ruhig. Dann kann ich mich gemütlich aus­rollen lassen und muss nicht mehr strampeln wie ein Irrer. Es wird so vieles leichter. Ich weiß inzwischen, was ich mag und was nicht, verschwende keine Zeit mehr mit Experi­menten. Mit Abenteuerurlauben etwa, asymmetrischen Freundschaften, dem Konsum von zu hartem Alkohol oder der Lektüre russischer Surrealisten. Es gab eine Zeit, da las ich ohne jeglichen Lustgewinn alles von Daniil Charms, nur um mit einer süßen Kommilitonin ins Gespräch zu kommen, was auf erbärmliche Weise fehlschlug. Meine Frau interessiert sich überhaupt nicht für meine literari­schen Vorlieben und ich mich nicht für ihre, wir lassen ­einander in Ruhe über unseren Büchern einnicken. Das ist kein Stoff für einen Liebesfilm, ich weiß, romantisch finde ich es dennoch. Gerade so ­romantisch, wie ich es mit 39 noch aushalte.

Viele meiner Altersgenossen aber scheinen diesen dauerhaften existenziellen Verschleiß namens Jugend zu vermissen. Die Ruhe, die sich um sie herum einstellt, wenn der Partner keine bohrenden Fragen mehr stellt, weil er genug weiß, um zurechtzukommen, wenn die Kinder nicht mehr quengeln und der Baulärm ab­ebbt, weil das Viertel, in dem sie wohnen, inzwischen komplett saniert ist, gemahnt sie an die finale Stille, die sich eines Tages über sie legen wird. Und auch der Blick in den Spiegel erzeugt bereits herbstliche Gefühle: Die Haare fallen aus »mit verneinender Gebärde« (Rilke).

Man nennt dieses Phänomen gemeinhin Midlife-­Crisis. Sie beginnt mit einem brennenden Gefühl der Nostalgie, das in den Betroffenen fährt wie ein Hexenschuss. Ein penetranter Schmerz, der zugleich eine Kränkung ist: Was man noch will, kann man nicht mehr. Die erste Hälfte des Lebens ist unwiederbringlich vorüber, und alles, was mal jung an einem war, verwelkt wie eine Topfpflanze in einem geschlossenen Lokal. Und diese Hänselei des Schicksals wollen sich manche offenbar nicht bieten lassen. Sie verfallen in eine Art zweite Pubertät, eine hormonell ausgelöste Metamorphose von Körper und Geist.

Nur gehen sie daraus nicht als Erwachsene hervor, sondern zumeist als kindliche Greise. Sie wuchten brüllend Trecker­reifen durch die Gegend, nennen es Crossfit und versprechen sich davon die Wiedererlangung von Kraft, Ausdauer und Schönheit. Dass sie dabei aussehen wie Orks, die in die Schlacht um Mittelerde ziehen, ist leider zu traurig, als dass es noch amüsant sein könnte. Sie kaufen sich Sport­wagen, in der Hoffnung, dem Alter davonbrausen zu können, ­zurück in ein sagenhaftes Gestern. Dazu tragen sie bizarre Polohemden mit Abzeichen von frei erfundenen Flug­geschwadern drauf. Sie gehen fremd, bereuen es bitter und tun es wieder, spielen Mundharmonika in Freizeitbluesbands, lassen sich Skorpione auf die Waden tätowieren, die unter ihren bunt karierten Dreiviertelhosen hervorlugen, und posten präpotente Scherze auf die Facebook-Pinnwände ihrer Kinder, die längst vor ihnen zu Instagram geflohen sind. Obwohl sie so sehr dem Klischee entsprechen, dass ein Bild von ihnen neben dem Lexikoneintrag zur Mid­life-Crisis stehen könnte, ver­bringen sie einige Monate im Hochgefühl der vermeintlichen Individualität und halten sich für 28.

Eis statt Schweiß: Das Lebensglück, meint unser Autor, findet man nicht auf dem Laufband.

Frauen gehen mit dem ­Alterungsprozess, so scheint mir, viel würdevoller um als Männer. Dazu haben sie allen Anlass, denn sie werden ja immer anbetungswürdiger, wir dürfen uns von der Kosmetikindustrie nicht das Gegenteil vormachen lassen. Sie werden vielleicht melancholisch angesichts der verrinnenden Zeit, aber nicht larmoyant, weil sie offenbar eine tiefere Einsicht gewonnen haben, dass sie diese Zeit ohnehin nicht werden zurückholen können. Weise, wie sie sind, korrigieren sie dezent, was ihnen nicht mehr gefällt. Sie sortieren Kleider aus, manchmal auch Gatten, beides tun sie mit einem untrüglichen Sinn für Eleganz.

Der mittelalte Mann aber verkommt in seinem wahnhaften Aktionismus nicht selten zur prototypischen Witz­figur. »Ich habe etwas verloren«, sagt in Sam Mendes‘ Film American Beauty der etwa vierzigjährige Lester Burnham, gespielt von Kevin Spacey. »Ich bin mir nicht ganz sicher, was es ist, aber ich weiß, ich habe mich nicht ­immer so gefühlt. So betäubt! Aber wissen Sie was? Es ist niemals zu spät, es sich zurückzuholen.« Er schmeißt seinen Job, raucht Marihuana, das er vom Nachbars­jungen kauft, und trainiert in der Garage wie ein Beses­sener seinen schlaff gewordenen Bizeps, um mit der Klassenkameradin seiner Tochter besser anbandeln zu können. Am Ende wird er vom Vater seines Dealers erschossen. In der letzten Einstellung rinnt seine Hirnmasse die weißen Küchen­fliesen hinunter.

Ich gedenke nicht, mich vom Vater meines Dealers erschießen zu lassen, um mir etwas zurückzuholen, das ich verloren habe. Ich bin vielmehr froh, dass ich es endlich ­los bin. Meine sogenannte Jugend hat mir ohnehin viel zu ­lange gedauert. Kaum hatte ich die 30 überschritten, hieß es plötzlich in diversen Fachzeitschriften, 30 sei das neue 20. Sollte etwa alles wieder von vorn losgehen? Promis­kuität und Modewahn, Exzess und Schlafmangel, Dispokredit und Dosenravioli? Am Anfang dieser schier endlosen Lebensphase, das gebe ich zu, schlich ich mich noch heim­lich von zu Hause fort, um auf eine Party zu gelangen. Am Ende aber war es umgekehrt.

Bevor ich meine Frau kennenlernte, die mein Leben endlich solider gemacht hat, hatte ich befürchtet, auch mit 40 noch in Wohngemeinschaften hausen zu müssen, unter den immergleichen mondförmigen Ikea-Lampenschirmen aus Papier, mit Menschen, die ihr Rennrad mit ins Zimmer nehmen, und Katzen, die in meinen Kleiderschrank uri­nie­ren. Ich hatte Angst, dass alles für immer provisorisch bliebe, die Möblierung ebenso wie die Beziehungen, ach, ­es lohnt sich nicht, es mir schön zu machen, ich zieh doch eh bald aus, es lohnt sich schon gar nicht, diesen Menschen wirklich kennenzulernen, der geht im Sommer für ein Praktikum ins Ausland.

Mir war, als sei die ganze Jugend ein einziges Praktikum: Man müht sich ab, frisst Gras, wird schlecht bezahlt, an­dauernd mit dem falschen Namen angesprochen, und am Ende schreibt einem der Chef irgendwelche codierten ­Todesurteile ins Zeugnis wie »Er hat sich stets bemüht«.

Ja, ich habe mich stets bemüht. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich rolle den blöden Stein nicht zum tausendsten Mal den Hügel hinauf. Albert Camus, bei dem ich oft Trost suchte gegen die Vergeblichkeit, schrieb, wir müssten uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Also rang ich mir ein Lächeln ab, wenn ich alberne Dinge tat, für die ich mich seit jeher zu alt gefühlt habe. Heute weiß ich, dass Sisyphos ein Idiot ist, und ich war es auch.

Willkommen im Cluburlaub: Was war noch einmal so attraktiv am Rucksacktragen und Zugverpassen?

Was freue ich mich darauf, dass die Kakofonie bald gänzlich abgeklungen ist! Auf diese herrliche Ruhe. Ich bin schon jetzt nicht mehr rund um die Uhr erreichbar, ich halte nämlich Mittagsschlaf. Ich lasse mich nicht mehr von Fremden duzen, auf meinen Kaffee­becher bei Starbucks sollen sie gefälligst »Herr Dirk Gieselmann« schreiben. Ja, ich freue mich darüber, kauzig zu werden. Vielleicht beginne ich demnächst, Züge zu fotografieren und ihre Nummern in einem ledernen Büchlein zu notieren. Nicht weil mich Züge sonderlich interessieren, sondern weil ich ein Hobby haben möchte, das so langweilig ist, dass es nicht zum Trend wird, den dubiose Blogger ausrufen könnten. Ich wechsle beim Schwimmen vom Freistil in die Rückenlage und ziehe wie ein blinder Grindwal meine Bahnen, laut schnaubend und ohne jede Hast. Ich markiere mir die besten Sendungen mit einem Rotstift ­in der Programmzeitschrift und werfe mir nach dem ge­lungenen Fernsehabend noch schnell verschmitzt eine Schnapspraline in den Mund. Dann nicke ich über mei­nem Buch ein, und neben mir schnarcht schon meine Frau, mit der ich alt und immer ­älter werden will.

Bitte verstehen Sie mich richtig: Es geht mir bei all dem nicht nur um mich selbst. Ich sehe mich auch als Bewahrer einer Kultur des Alterns, die im Untergehen begriffen ist. Das Monstrum Jugend hat längst auf das Leben jenseits der 40 übergegriffen, schon streckt es seine betörend schlanken Finger nach der 60 aus, bald nach der 80. Angeblich bilden die Krankenkassen Rücklagen für die Behandlung von Rentnern, die aussehen wie Olympioniken, deren Gelenke aber vom Extremyoga zerstört sind.

Deshalb stelle ich mich gern zur Verfügung. Als Papa, der seine Kinder mit dem Kombi aus der Disco abholt, statt sie dort mit eigenen Tanzeinlagen zu blamieren. Und später als Opa, der seinen Enkeln Geschichten erzählt, die mit »Als ich so alt war wie du« beginnen. Die Moral wird sein: Genießt eure Jugend, meine Lieben. Aber zieht sie nicht in die Länge.

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SCHUFA baut Zusammenarbeit mit der Postbank aus…………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:05 am

SCHUFA baut Zusammenarbeit mit der Postbank aus

Die Postbank will zukünftig noch enger mit der SCHUFA zusammenarbeiten. SCHUFA-Terminals sollen in 30 weiteren Filialen der Bank aufgestellt werden. Zudem hat die Bank den SCHUFA-BonitätsCheck in die eigene Website integriert, um Kunden auch auf digitalen Wegen mit einer Bonitätsauskunft zu versorgen.

Die Deutsche Postbank AG erweitert ihre Zusammenarbeit mit der SCHUFA Holding AG: Das Angebot, die SCHUFA-Bonitätsauskunft in Postbank Filialen direkt zum Mitnehmen zu erhalten, wird ausgebaut und um eine neue digitale Bestellmöglichkeit des SCHUFA-BonitätsCheck ergänzt. Damit will die Postbank ihre Strategie „Digital und persönlich“ in Zusammenarbeit mit der SCHUFA vorantreiben.

30 neue Filialterminals

Derzeit werden 30 weitere Postbank Filialen mit einem SCHUFA-Terminal ausgestattet. Kunden können dann bundesweit an Terminals in insgesamt 130 Filialen ihre persönliche SCHUFA-Bonitätsauskunft direkt bestellen und ausdrucken. 2015 startete die Postbank diesen Service in 100 Filialen.

SCHUFA-BonitätsCheck

Wer keine Postbank Filiale aufsuchen kann oder möchte, um seine Auskunft zu erhalten, kann diese ab sofort zudem online bei der Postbank bestellen. Als erste Bank in Deutschland vermittelt die Postbank den SCHUFA-BonitätsCheck über ihr Online-Angebot. Auf diesem Weg können alle Personen mit Meldeadresse in Deutschland in nur wenigen Minuten von zuhause aus oder unterwegs per Smartphone mit dem SCHUFA-BonitätsCheck ihre persönliche SCHUFA-Auskunft zum Weitergeben an Dritte beauftragen und herunterladen. Das funktioniert entweder über www.postbank.de/schufa oder künftig innerhalb des Postbank Online-Bankings.

Allgemein anerkannter Nachweis

Die SCHUFA-Bonitätsauskunft und der SCHUFA-BonitätsCheck sind als Ausweis der finanziellen Zuverlässigkeit allgemein anerkannt. Sie sollen dadurch Vertrauen zwischen Geschäftspartnern schaffen – zum Beispiel zwischen Mieter und Vermieter: „Ein Mietinteressent weist mit der original SCHUFA-Bonitätsauskunft oder dem SCHUFA-BonitätsCheck seine finanzielle Zuverlässigkeit gegenüber einem Vermieter nach. Aufgrund der starken Nachfrage nach der original SCHUFA-Auskunft bauen wir unser digitales und persönliches Angebot deshalb weiter aus“, erläutert Stephan Hartkens, Abteilungsleiter Produkte Postalische Dienstleistungen bei der Postbank. Die SCHUFA-Bonitätsauskunft und der SCHUFA-BonitätsCheck kosten jeweils 29,95 Euro. (mh)

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EU genehmigt deutsche Mieterstrom-Förderung…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 11:02 am

EU genehmigt deutsche Mieterstrom-Förderung

Die Europäische Kommission hat die Mieterstrom-Förderung beihilferechtlich genehmigt. Nachdem das Mieterstromgesetz bereits im Sommer verabschiedet wurde, kann die Förderung somit jetzt starten. Was Immobilienunternehmen nun beachten müssen, hat die NATURSTROM AG in einem Leitfaden übersichtlich zusammengestellt.

Mieterstrom hat eine wichtige Hürde genommen. Die Europäische Kommission hat Förderung entsprechender Angebote beihilferechtlich genehmigt. Damit kann die Förderung nun starten. Die NATURSTROM AG begrüßt die Entscheidung. „Auf den Dächern der klassischen, mehrgeschossigen Mietshäuser schlummern noch große Solarstrom-Potenziale“, so Dr. Tim Meyer, Vorstand der NATURSTROM AG.

Nun auch für die Immobilienunternehmen

„Dieses Potenzial zu heben, ist nun auch für die Immobilienunternehmen interessant.“ Denn Immobilienbesitzer steigern durch die Solarstromerzeugung auf dem Dach nicht nur den Wert ihrer Gebäude, sie senken zugleich die Mietnebenkosten und bieten ihren Mietern eine attraktive Zusatzleistung.

Leitfaden für Immobilienunternehmen

Mieterstromprojekte sind aktuell noch relativ selten. Bei der Umsetzung sind viele Konstellationen möglich. Entsprechend groß ist häufig aber noch die Unsicherheit bei den Entscheidern in der Immobilienbranche. NATURSTROM hat daher einen Leitfaden für Immobilienunternehmen erstellt und die zehn grundlegenden Fragen zum Thema „Mieterstrom“ leicht verständlich beantwortet. Etwa, wie sich Mieterstromprojekte realisieren lassen, ohne den Anspruch auf die erweiterte Gewerbesteuerkürzung zu riskieren. Der Leitfaden kann abgerufen werden unter www.naturstrom.de/mieterstrom.

Vielfältig und flexibel

„Trotz Gesetz und Förderzuschuss gilt: Mieterstromprojekte sind vielfältig und erfordern Flexibilität“, betont NATURSTROM-Vorstand Meyer. Doch diese Flexibilität zahlt sich aus. NATURSTROM sieht in Mieterstromprojekten die große Chance, die Energiewende in die Innenstädte zu bringen und endlich Millionen Mieterinnen und Mieter an den drastisch gesunkenen Preisen für Sonnenstrom teilhaben zu lassen. (mh)

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Fertighäuser erkämpfen sich immer mehr Marktanteile…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 10:59 am

Fertighäuser erkämpfen sich immer mehr Marktanteile

Die Fertigbauweise bleibt auf der Überholspur. Das zeigen die aktuellen Baugenehmigungszahlen. Mittlerweile ist fast jedes fünfte Ein- und Zweifamilienhaus ein Fertighaus. Im September konnten die Fertighäuser sogar gegen einen schrumpfenden Gesamtmarkt sprunghaft zulegen.

In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres wurden 8,4% mehr Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt als im schon erfolgreichen Vorjahreszeitraum und das obwohl der Gesamtmarkt für Ein- und Zweifamilienhäuser von Januar bis September 2017 um 5,1% weniger Baugenehmigungen umfasste.

Knapp ein Achtel mehr Fertighäuser

Die Schere zwischen Fertigbau und Gesamtmarkt geht zudem zunehmend auseinander. Im September 2017 lag die Gesamtzahl der genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser 2,9% unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im Fertigbau stand dagegen ein sattes Plus von 12% zu Buche.

Neuer Höchstwert

Insgesamt wurden von Januar bis September 2017 77.519 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt, davon 15.308 in Fertigbauweise. Der Fertigbauanteil hat mit 19,7% einen neuen Bestwert erreicht. 2016 lag der Marktanteil noch 17,8%. Fertighäuser boomen damit in Deutschland wie nie zuvor.

Positiver Jahresausblick

Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) sieht kein Ende des Booms in Sicht. „Angesichts des guten Auftragseingangs bei den Fertighausherstellern, der positiven Arbeitsmarktlage und der nach wie vor niedrigen Zinsen gehen wir von einer weiterhin positiven Entwicklung des Fertigbaus aus. Der Marktanteil für das Gesamtjahr 2017 dürfte sich bei über 19% einpendeln“, meint BDF-Geschäftsfürher Achim Hannott. (mh)

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Bester sein, wenn SIE es wollen…………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 23, 2017 at 10:56 am

Bester sein, wenn SIE es wollen

Ob für Industrie, Handel, Dienstleistungsbereich und speziell für das Geschäft mit Immobilien gilt: Erfolgreiche Unternehmen gründen auf guten Ideen, einem klaren Konzept, dem richtigen Gespür, doch vielmehr noch – auf Visionen. Wo würden wir heute stehen und wie sähe unsere Welt aus, wenn wir sie nicht hätten: die Visionäre.

Von Michael Müllner und Dr. Werner Gross, Geschäftsführer und Visionäre von RE/MAX in Regensburg

„If you can dream it, you can do it“ zu deutsch: Wenn Sie es sich vorstellen können, dann können Sie es auch tun – das war einst das Motto des US-Erfolgsunternehmers Walt Disney.

Verlierer denken anders – Sieger auch

Wirtschaft und Sport – zwei Welten, die sich näher sind als gedacht. Topleistungen im Sport sowie auch im Management haben einen gemeinsamen Nenner: mentale Stärke. Jeder Erfolg beginnt im Kopf. Was unterscheidet einen guten Sportler von einem Top-Athleten? Eine gute von einer exzellenten Führungsperson? Auf den Punkt gebracht: Die individuelle Fähigkeit Spitzenleistungen und damit Spitzenergebnisse visuell programmieren zu können. Besser zu sein, wenn es drauf ankommt. Das gelingt nicht (nur) alleine durch Talent, Know-how und Weltklasse auf Handlungsebene – sondern bedarf ebenso der „richtig trainierten“ mentalen Stärke aller Beteiligten.

Mentale Stärke für stabile Höchstleistungen

Im Spitzensport hat jeder Athlet und jedes Team seinen eigenen Mentalcoach – denn nur mental starke Athleten können dauerhafte Spitzenergebnisse erzielen. Das weiß heute jeder. Ebenso gilt dies aber auch für Exekutives, Führungskräfte, Manager und Mitarbeiter – denn nur mental starke Persönlichkeiten können stabile Höchstleistungen erzielen. Ist es Ihr Ziel als Führungskraft „exzellent“ zu sein? Ist es Ihr Anspruch zu gewinnen und Ihr gesamtes Unternehmen nachhaltig vom Wettbewerb abzuheben? Dann nutzen Sie dieses wirksame, ganzheitliche und mentale Instrument der „Visionen“ für Ihre einzigartige Meisterschaft – oder eben für Ihre herausragenden Betriebsergebnisse.

Von Rekorden und sportlichen Spitzenleistungen

Ein Beispiel aus der Leichtathletik. Der Ausdruck oder der Begriff „10-Sekunden-Marke“ ist Ihnen sicherlich bekannt: Er beschreibt die physische und psychische Schwelle, den 100-Meter-Lauf der Männer in unter zehn Sekunden zu bewältigen.

1968 knackte der Amerikaner, Jim Hines, als erster die Schwelle „10-Sekunden-Marke“ mit 9,95 Sekunden und stellte damit den legendären neuen Weltrekord auf. Danach aber vergingen knapp neun Jahre, bis die Schwelle 1977 mit 9,98 Sekunden durch Silvio Leonard erneut durchbrochen wurde. Erst fünf Jahre später schaffte dies dann wieder Carl Lewis… daraufhin, in den 80ern, unterboten weitere einzelne Läufer diese Marke. Beim 100-Meter-Finale bei den Weltmeisterschaften 1991 liefen gleich sechs Athleten im selben Rennen unter zehn Sekunden. Das Eis war gebrochen! War die Unterschreitung lange Zeit als Markenzeichen großartiger Läufer angesehen, hat sie jedoch seit Mitte der 90er Jahren ihre Bedeutung verloren – da sie seitdem von immer mehr Sprintern erreicht wird. Vergleichbare Geschichten und Entwicklungen gibt es beim 400-m-Hürdenlauf, beim Marathon, im Renn- und Skisport und allen anderen Disziplinen und Kategorien in der „Welt des Sports“.

Die Welt verneigt sich heute vor Bill, Steve und Mark

Wie sieht es in der Wirtschaft aus? Microsoft. Apple. Facebook – nehmen wir gleich mal die drei ganz Großen und Einflussreichsten: Bill Gates, Steve Jobs und Mark Zuckerberg. Alle drei Herren wurden einst von der Welt belächelt:

So hatte Gates die Vision „jeder Haushalt sollte einen Personal Computer haben“, Jobs Wunschtraum galt „einem Smart-Phone ohne Tastatur zu einem Preis, der fünf Mal höher war als der des Wettbewerbs“ und Zuckerberg wollte „eine Milliarde Facebook-Nutzer“. Ob „vermicrosoftet, verfacebooked und/oder verappelt“ wurden sie einst als Spinner geahndet und ihre Visionen als Utopie bezeichnet, verneigt sich heute jedoch die Welt vor ihnen – aus Respekt vor ihrem Erfolg.

Der entscheidende Punkt jedoch dabei ist: Weder Bill Gates, Steve Jobs noch Mark Zuckerberg waren die besten in ihrem Fach. Alle drei aber waren VISIONÄRE. Genauer? Jeder von ihnen hat sein Ziel, sein (End-) Ergebnis exakt visualisiert. Und was genauso wichtig ist, diese Vision haben alle drei auf ihr gesamtes Unternehmen übertragen. Und dann? Ganz einfach: Ihre Aktionen, ihre Vorgehensweisen, ihre Taktiken „ aktiv wie passiv“ haben sich genau daran orientiert – an ihrer jeweiligen Vision. Gibt es gewichtigere Beweise als diese, dass Erfolg Kopfsache ist?

Bereit für IHRE Vision? SIE können es: Bester sein, wenn SIE es wollen.

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Neue Berufe sind besser als ein bedingungsloses Grundeinkommen…………

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 22, 2017 at 9:12 am

Freie Ausbildungsplätze im Handwerk
Auch der Beruf des Kutschers fiel einst einem Technologiefortschritt beinahe vollständig zum Opfer – und machte Platz für neue Berufe in der Automobilindustrie.

Kommentar von Ulrich Schäfer

Kaum ein sozialpolitisches Thema stößt bei Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, auf so großes Interesse wie die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen. Und in der Tat wirkt die Idee ja auf den ersten Blick bestechend: Wenn Millionen Menschen ihren Job verlieren, weil hochintelligente Maschinen ihre Arbeit übernehmen, dann müssen sie aufgefangen werden – und zwar am besten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bedingungslos deshalb, weil es jeder bekommen soll, unabhängig davon, ob er Geld verdient oder nicht; wer arbeitet, muss also keine Angst mehr vor dem Absturz haben, und wer seinen Job verliert, hat auch dann noch genug zum Leben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, findet diese Idee nicht ganz so bestechend. Und dies hat keineswegs damit zu tun, dass die Kirche nicht mehr den Armen und Bedürftigen helfen wollte, ganz im Gegenteil. Sondern es hat mit dem Menschenbild zu tun, auf dem die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens fußt.

Kardinal Marx beruft sich auf die katholische Soziallehre

Kardinal Marx hat es auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin so formuliert: „Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie loslässt, liegt meiner Ansicht nach falsch. Denn die Arbeit ist nicht irgendetwas, sondern die Arbeit gehört auch zur Grundkonstitution des Menschseins.“ Wenn man Millionen Menschen einfach mit Geld und digitalen Gadgets ruhig stellt, wäre aus Sicht von Marx „das Ende der Demokratie“ nahe.

Kardinal Marx: Grundeinkommen ist „das Ende der Demokratie“

Das Grundeinkommen sei die falsche Antwort auf die Digitalisierung, sagt der Münchner Erzbischof. Von Jan Schmidbauer mehr …

Der Kardinal beruft sich dabei auf die katholische Soziallehre, wonach der Mensch sich nicht nur über den Glauben an Gott definiert, sondern auch über seine Arbeit, mit der er sich in die Gesellschaft einbringt. Papst Johannes II. hat das schon 1981 in seiner Enzyklika „Laborem exercens“ ausgeführt. Arbeit, schrieb er damals, sei aktive Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Es sei wichtig, dies dem Menschen auch dann zu ermöglichen, wenn immer mehr Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Die Anhänger des Grundeinkommens dagegen sehen in erster Linie die Schlagzeilen, die da lauten: „Kardinal Marx: Grundeinkommen gefährdet Demokratie.“ Sie können nicht nachvollziehen, dass der wichtigste Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland sich gegen diese aus ihrer Sicht doch so überzeugende neue Sozialleistung ausspricht.

Schon frühere Technologiesprünge vernichteten Jobs – und erschufen neue

Tatsächlich geht es Marx aber nicht so sehr um das Instrument Grundeinkommen, sondern um die Haltung, die hinter der Forderung danach steht. Es ist dies eine höchst defensive Haltung, sie unterstellt, dass die Arbeit mehr oder weniger verschwinden wird und dies unausweichlich ist. Sie unterstellt, dass schlaue Roboter die allermeisten Jobs zunichte machen und stattdessen nichts Neues entsteht – eine Angst, die schon während der ersten industriellen Revolution umging, als die Dampfmaschine aufkam und große Fabriken entstanden.

Viele Handwerker verloren deshalb ihren kleinen Erwerbsbetrieb; aber es entstanden auch viele neue Berufe und Stellen anderswo. Ähnlich verhielt es sich bei allen späteren Technologie-Sprüngen: Das Auto machte den Kutscher überflüssig, aber es brachte andere, höher qualifizierte Berufe hervor, vom Mechatroniker bis zum Automobilingenieur. Das Flugzeug verdrängte die Ozeanliner mit ihren Besatzungen, aber es entstanden neue Jobs für Piloten oder Flugzeugingenieure. Selbst der Computer und das Smartphone, die Vorstufen hochintelligenter Maschinen, brachten unzählige neue Berufsbilder hervor: vom IT-Administrator über den Web-Designer bis zum App-Entwickler. Warum sollte das künftig anders sein?

Industrie 4.0: Gefährdet die Digitalisierung das Qualitätssiegel?

Made in Germany: Das Prädikat steht weiterhin für Qualität — auch wenn viele Teile der Produktion längst ausgelagert sind und in anderen Ländern durchgeführt werden. Ist das „Siegel“ durch die Digitalisierung in Gefahr? Mehr…

Natürlich fällt es schwer, sich dies heute vorzustellen. Denn wir kennen die Berufe, die jetzt bedroht sind, aber wir wissen noch nicht, was morgen entstehen wird. Und natürlich wird auch längst nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz an einen Roboter verliert, schon bald anderswo eine neue Stelle finden, aber denen bietet der Staat schon heute vielfältige Hilfe an – vielleicht nicht im Silicon Valley mit seinem Turbokapitalismus, wohl aber in der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Man muss diskutieren, ob diese Hilfen wirklich ausreichen – und ob der Staat genug tut, diejenigen neu zu qualifizieren, deren Job überflüssig wird. Hier gibt es großen Handlungsbedarf, gerade in der Aus- und Weiterbildung. Aber das Leitbild sollte sein, möglichst viele Menschen zurück in Arbeit zu bringen. Und nicht, ihnen zu signalisieren: Ihr werdet eh nicht mehr gebraucht!

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Neue Berufe sind besser als ein bedingungsloses Grundeinkommen………..

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 22, 2017 at 9:08 am

Bedingungsloses GrundeinkommenNeue Berufe sind besser als ein bedingungsloses Grundeinkommen

Freie Ausbildungsplätze im Handwerk
Auch der Beruf des Kutschers fiel einst einem Technologiefortschritt beinahe vollständig zum Opfer – und machte Platz für neue Berufe in der Automobilindustrie.(Foto: David Ebener/dpa) 

Darf man Millionen Menschen signalisieren: Ihr werdet nicht mehr gebraucht? Es gibt bessere Lösungen als ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Kommentar von Ulrich Schäfer

Kaum ein sozialpolitisches Thema stößt bei Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, auf so großes Interesse wie die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen. Und in der Tat wirkt die Idee ja auf den ersten Blick bestechend: Wenn Millionen Menschen ihren Job verlieren, weil hochintelligente Maschinen ihre Arbeit übernehmen, dann müssen sie aufgefangen werden – und zwar am besten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bedingungslos deshalb, weil es jeder bekommen soll, unabhängig davon, ob er Geld verdient oder nicht; wer arbeitet, muss also keine Angst mehr vor dem Absturz haben, und wer seinen Job verliert, hat auch dann noch genug zum Leben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, findet diese Idee nicht ganz so bestechend. Und dies hat keineswegs damit zu tun, dass die Kirche nicht mehr den Armen und Bedürftigen helfen wollte, ganz im Gegenteil. Sondern es hat mit dem Menschenbild zu tun, auf dem die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens fußt.

Kardinal Marx beruft sich auf die katholische Soziallehre

Kardinal Marx hat es auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin so formuliert: „Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie loslässt, liegt meiner Ansicht nach falsch. Denn die Arbeit ist nicht irgendetwas, sondern die Arbeit gehört auch zur Grundkonstitution des Menschseins.“ Wenn man Millionen Menschen einfach mit Geld und digitalen Gadgets ruhig stellt, wäre aus Sicht von Marx „das Ende der Demokratie“ nahe.

Kardinal Marx: Grundeinkommen ist „das Ende der Demokratie“
Das Grundeinkommen sei die falsche Antwort auf die Digitalisierung, sagt der Münchner Erzbischof. Von Jan Schmidbauer mehr …

Der Kardinal beruft sich dabei auf die katholische Soziallehre, wonach der Mensch sich nicht nur über den Glauben an Gott definiert, sondern auch über seine Arbeit, mit der er sich in die Gesellschaft einbringt. Papst Johannes II. hat das schon 1981 in seiner Enzyklika „Laborem exercens“ ausgeführt. Arbeit, schrieb er damals, sei aktive Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Es sei wichtig, dies dem Menschen auch dann zu ermöglichen, wenn immer mehr Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Die Anhänger des Grundeinkommens dagegen sehen in erster Linie die Schlagzeilen, die da lauten: „Kardinal Marx: Grundeinkommen gefährdet Demokratie.“ Sie können nicht nachvollziehen, dass der wichtigste Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland sich gegen diese aus ihrer Sicht doch so überzeugende neue Sozialleistung ausspricht.

Schon frühere Technologiesprünge vernichteten Jobs – und erschufen neue

Tatsächlich geht es Marx aber nicht so sehr um das Instrument Grundeinkommen, sondern um die Haltung, die hinter der Forderung danach steht. Es ist dies eine höchst defensive Haltung, sie unterstellt, dass die Arbeit mehr oder weniger verschwinden wird und dies unausweichlich ist. Sie unterstellt, dass schlaue Roboter die allermeisten Jobs zunichte machen und stattdessen nichts Neues entsteht – eine Angst, die schon während der ersten industriellen Revolution umging, als die Dampfmaschine aufkam und große Fabriken entstanden.

Viele Handwerker verloren deshalb ihren kleinen Erwerbsbetrieb; aber es entstanden auch viele neue Berufe und Stellen anderswo. Ähnlich verhielt es sich bei allen späteren Technologie-Sprüngen: Das Auto machte den Kutscher überflüssig, aber es brachte andere, höher qualifizierte Berufe hervor, vom Mechatroniker bis zum Automobilingenieur. Das Flugzeug verdrängte die Ozeanliner mit ihren Besatzungen, aber es entstanden neue Jobs für Piloten oder Flugzeugingenieure. Selbst der Computer und das Smartphone, die Vorstufen hochintelligenter Maschinen, brachten unzählige neue Berufsbilder hervor: vom IT-Administrator über den Web-Designer bis zum App-Entwickler. Warum sollte das künftig anders sein?

MADE IN GERMANY

Industrie 4.0: Gefährdet die Digitalisierung das Qualitätssiegel?

Made in Germany: Das Prädikat steht weiterhin für Qualität — auch wenn viele Teile der Produktion längst ausgelagert sind und in anderen Ländern durchgeführt werden. Ist das „Siegel“ durch die Digitalisierung in Gefahr? Mehr…

Natürlich fällt es schwer, sich dies heute vorzustellen. Denn wir kennen die Berufe, die jetzt bedroht sind, aber wir wissen noch nicht, was morgen entstehen wird. Und natürlich wird auch längst nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz an einen Roboter verliert, schon bald anderswo eine neue Stelle finden, aber denen bietet der Staat schon heute vielfältige Hilfe an – vielleicht nicht im Silicon Valley mit seinem Turbokapitalismus, wohl aber in der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Man muss diskutieren, ob diese Hilfen wirklich ausreichen – und ob der Staat genug tut, diejenigen neu zu qualifizieren, deren Job überflüssig wird. Hier gibt es großen Handlungsbedarf, gerade in der Aus- und Weiterbildung. Aber das Leitbild sollte sein, möglichst viele Menschen zurück in Arbeit zu bringen. Und nicht, ihnen zu signalisieren: Ihr werdet eh nicht mehr gebraucht!

Kommentar von Ulrich Schäfer

Kaum ein sozialpolitisches Thema stößt bei Menschen, die viel im Internet unterwegs sind, auf so großes Interesse wie die Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen. Und in der Tat wirkt die Idee ja auf den ersten Blick bestechend: Wenn Millionen Menschen ihren Job verlieren, weil hochintelligente Maschinen ihre Arbeit übernehmen, dann müssen sie aufgefangen werden – und zwar am besten mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Bedingungslos deshalb, weil es jeder bekommen soll, unabhängig davon, ob er Geld verdient oder nicht; wer arbeitet, muss also keine Angst mehr vor dem Absturz haben, und wer seinen Job verliert, hat auch dann noch genug zum Leben.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, findet diese Idee nicht ganz so bestechend. Und dies hat keineswegs damit zu tun, dass die Kirche nicht mehr den Armen und Bedürftigen helfen wollte, ganz im Gegenteil. Sondern es hat mit dem Menschenbild zu tun, auf dem die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens fußt.

Kardinal Marx beruft sich auf die katholische Soziallehre

Kardinal Marx hat es auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin so formuliert: „Wer meint, man könne eine Gesellschaft aufbauen, indem man einen großen Teil mit dem Grundeinkommen versorgt und ansonsten Unterhaltungsindustrie auf sie loslässt, liegt meiner Ansicht nach falsch. Denn die Arbeit ist nicht irgendetwas, sondern die Arbeit gehört auch zur Grundkonstitution des Menschseins.“ Wenn man Millionen Menschen einfach mit Geld und digitalen Gadgets ruhig stellt, wäre aus Sicht von Marx „das Ende der Demokratie“ nahe.

Der Kardinal beruft sich dabei auf die katholische Soziallehre, wonach der Mensch sich nicht nur über den Glauben an Gott definiert, sondern auch über seine Arbeit, mit der er sich in die Gesellschaft einbringt. Papst Johannes II. hat das schon 1981 in seiner Enzyklika „Laborem exercens“ ausgeführt. Arbeit, schrieb er damals, sei aktive Teilhabe am Schöpfungswerk Gottes. Es sei wichtig, dies dem Menschen auch dann zu ermöglichen, wenn immer mehr Arbeitskräfte durch Maschinen ersetzt werden.

Die Anhänger des Grundeinkommens dagegen sehen in erster Linie die Schlagzeilen, die da lauten: „Kardinal Marx: Grundeinkommen gefährdet Demokratie.“ Sie können nicht nachvollziehen, dass der wichtigste Vertreter der katholischen Kirche in Deutschland sich gegen diese aus ihrer Sicht doch so überzeugende neue Sozialleistung ausspricht.

Schon frühere Technologiesprünge vernichteten Jobs – und erschufen neue

Tatsächlich geht es Marx aber nicht so sehr um das Instrument Grundeinkommen, sondern um die Haltung, die hinter der Forderung danach steht. Es ist dies eine höchst defensive Haltung, sie unterstellt, dass die Arbeit mehr oder weniger verschwinden wird und dies unausweichlich ist. Sie unterstellt, dass schlaue Roboter die allermeisten Jobs zunichte machen und stattdessen nichts Neues entsteht – eine Angst, die schon während der ersten industriellen Revolution umging, als die Dampfmaschine aufkam und große Fabriken entstanden.

Viele Handwerker verloren deshalb ihren kleinen Erwerbsbetrieb; aber es entstanden auch viele neue Berufe und Stellen anderswo. Ähnlich verhielt es sich bei allen späteren Technologie-Sprüngen: Das Auto machte den Kutscher überflüssig, aber es brachte andere, höher qualifizierte Berufe hervor, vom Mechatroniker bis zum Automobilingenieur. Das Flugzeug verdrängte die Ozeanliner mit ihren Besatzungen, aber es entstanden neue Jobs für Piloten oder Flugzeugingenieure. Selbst der Computer und das Smartphone, die Vorstufen hochintelligenter Maschinen, brachten unzählige neue Berufsbilder hervor: vom IT-Administrator über den Web-Designer bis zum App-Entwickler. Warum sollte das künftig anders sein?

Industrie 4.0: Gefährdet die Digitalisierung das Qualitätssiegel?

Made in Germany: Das Prädikat steht weiterhin für Qualität — auch wenn viele Teile der Produktion längst ausgelagert sind und in anderen Ländern durchgeführt werden. Ist das „Siegel“ durch die Digitalisierung in Gefahr? Mehr…

Natürlich fällt es schwer, sich dies heute vorzustellen. Denn wir kennen die Berufe, die jetzt bedroht sind, aber wir wissen noch nicht, was morgen entstehen wird. Und natürlich wird auch längst nicht jeder, der seinen Arbeitsplatz an einen Roboter verliert, schon bald anderswo eine neue Stelle finden, aber denen bietet der Staat schon heute vielfältige Hilfe an – vielleicht nicht im Silicon Valley mit seinem Turbokapitalismus, wohl aber in der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Man muss diskutieren, ob diese Hilfen wirklich ausreichen – und ob der Staat genug tut, diejenigen neu zu qualifizieren, deren Job überflüssig wird. Hier gibt es großen Handlungsbedarf, gerade in der Aus- und Weiterbildung. Aber das Leitbild sollte sein, möglichst viele Menschen zurück in Arbeit zu bringen. Und nicht, ihnen zu signalisieren: Ihr werdet eh nicht mehr gebraucht!

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Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf Rekordniveau………….

In Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, Mietkauf, Mietkauf, Immobilienfinanzierung, Immobilieninvestoren, on November 21, 2017 at 12:27 pm

Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf Rekordniveau

Es fehlen elf Millionen Kleinwohnungen – Die Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt weiter. Mitte November hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), in der auch der Internationale Bund (IB) Mitglied ist, die Bilanz für 2016 vorgestellt.

Laut BAG W hatten im vergangenen Jahr 860.000 Menschen in Deutschland keine eigene Wohnung – ein Anstieg von 150% gegenüber 2014. Im Jahr 2018 geht die BAG W von 1,2 Millionen obdachlosen Menschen in Deutschland aus. Mehr als die Hälfte aller Obdachlosen sind anerkannte Flüchtlinge. Die meisten von ihnen werden in Gemeinschaftsunterkünften geduldet.

Der IB ruft die Parteien, die aktuell über eine mögliche Regierungsbildung beraten, auf, das Thema endlich ernst und in ihren Koalitionsvertrag aufzunehmen. Dringend gebraucht werde ein Wohnungsbauprogramm – sowohl im sozialen Wohnungsbau, aber auch für den privaten Bereich, fordert der IB-Vorstandsvorsitzende. Seriösen Schätzungen zufolge fehlen in Deutschland mindestens elf Millionen Ein- und Zweizimmerwohnungen. Ohne die Förderung privaten Engagements in diesem Bereich wird es wohl nicht möglich sein, ausreichend Wohnraum zu schaffen, so die BAG W.

Auch wenn die Zuwanderung der letzten Monate und Jahre die Wohnungsnot noch verschärft hat, ist das nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft nicht die Ursache für das immer größer werdende Problem. In Deutschland fehle einfach bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit niedrigem oder keinem eigenen Einkommen. Im Jahr 1990 gab es hierzulande noch knapp 2,9 Millionen Sozialwohnungen. Aktuell sind es nur noch 1,1 Millionen und ihre Zahl sinkt weiter.

Die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit könne auf vielen Wegen beginnen. Es lasse sich zum Beispiel feststellen, dass iele Menschen in die Obdachlosigkeit treiben. Oder wenn die Mietzahlungen gekürzt wird, weil Hartz-IV-Empfänger ihre Pflichten nicht erfüllen. Dergleichen dürfe nicht länger geschehen. Die Vermeidung von Obdachlosigkeit müsse in jedem Fall das oberste Ziel sein. (sw)

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